A Magic Still Dwells: Comparative Religion in the Postmodern by Kimberley C. Patton, Benjamin C. Ray

By Kimberley C. Patton, Benjamin C. Ray

The 1st thorough evaluate of the sector of comparative faith in 40 years, this groundbreaking quantity surmounts the likely intractable department among postmodern students who reject the comparative activity and people who verify it. The members show broader imaginative and prescient of faith, regarding diverse scales of comparability for various reasons, is either justifiable and necessary.
A Magic nonetheless Dwells brings jointly top historians of religions from quite a lot of backgrounds and vantage issues, and attracts from traditions as varied as Indo-European mythology, historical Greek faith, Judaism, Buddhism, Ndembu ritual, and the spectrum of religions practiced in the US. The members take heavily the postmodern critique, clarify its influence on their paintings, uphold or reject a number of premises, and in numerous circumstances exhibit new comparative techniques. jointly, the essays signify a state of the art evaluate of present matters within the comparative examine of faith.

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Von der Mathematik aber läßt sich das nicht sagen; da ist die neue Denklehre selbst, der Geist selbst, Hegen die Quellen der Zeit und der Ursprung einer ungeheuerlichen Umgestaltung. Wenn es die Verwirklichung von Urträumen und mit den Fischen zu reisen, sich unter ist, fliegen zu können von Bergriesen den Leibern durchzubohren, mit göttlichen Geschwindigkeiten Botschaften zu senden, das Unsichtbare und Ferne zu sehen und sprechen zu hören, Tote sprechen zu hören, sich in wundertätigen Genesungsschkf versenken zu lassen, mit lebenden Augen erblicken zu können, wie man zwanzig Jahre nach seinem Tode aussehen wird, in flimmernden Nächten tausend Dinge über und unter dieser Welt zu wissen, die früher niemand gewußt hat, wenn Licht, Wärme, Kraft, Genuß, Bequemlichkeit Urträume der Menschheit sind, dann ist die heutige Forschung nicht nur Wissenschaft, sondern ein Zauber, eine Zeremonie von höchster Herzens- und Hirnkraft, vor der Gott eine Falte seines Mantels nach der anderen öffnet, eine Religion, deren Dogmatik von der harten, mutigen, beweglichen, messerkühleu und -scharfen Denklehre der Mathematik durchdrungen und getragen wird.

Gab es mehr lähmende Widersprüche als früher? Es konnte kaum mehr davon geben! Waren früher keine Verkehrtheiten begangen worden? In Mengen! Unter uns gesagt: Man warf sich für schwache Männer ins Zeug und ließ starke unbeachtet; es kam vor, daß Dummköpfe eine Führer- und große Begabungen eine Sonderlingsrolle spielten; der deutsche Mensch las unbekümmert um alle Geburtswehen, die er als dekadente und krankhafte Übertreibungen bezeichnete, seine Familienzeitschriften weiter und besuchte in unvergleichlich größeren Mengen die Glaspaläste und Künstlerhäuser als die Sezessionen; die Politik schon gar kehrte sich nicht im geringsten an die Anschauungen der neuen Männer und ihrer Zeitschriften, und die öffentlichen Einrichtungen blieben gegen das Neue wie von einem Pestkordon umzogen.

Inzwischen ist das viel besser geworden» dachte er. 15 Geistiger Umsturz Walter und er waren jung gewesen in der heute verschollenen Zeit kurz nach der letzten Jahrhundertwende, als viele Leute sich einbildeten, daß auch das Jahrhundert jung sei. Das damals zu Grabe gegangene hatte sich in seiner zweiten Hälfte nicht gerade ausgezeichnet. Es war klug im Technischen, Kaufmännischen und in der Forschung gewesen, aber außerhalb dieser Brennpunkte seiner Energie war es still und verlogen wie ein Sumpf.

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